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EU übernimmt Änderungen an IFRS 1, 7, 9, 10 und an IAS 7

Am 09.07.2025 hat die EU-Kommission mit Verordnung (EU) 2025/1331 Änderungen verschiedener IFRS in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen resultieren aus dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess des IASB in Form der „Jährlichen Verbesserungen an den IFRS-Rechnungslegungsstandards — Band 11“ und betreffen die folgenden IFRS:

  • IFRS 1: Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards
  • IFRS 7: Finanzinstrumente: Angaben
  • IFRS 9: Finanzinstrumente 
  • IFRS 10: Konzernabschlüsse und
  • IAS 7: Kapitalflussrechnung.

Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2026 beginnen. Entsprechend haben wir neue EU-IFRS 2026 für Sie bereitgestellt.

EU übernimmt Änderungen an IFRS 7 und IFRS 9

Am 30.06.2025 hat die EU-Kommission mit Verordnung (EU) 2025/1266 Änderungen des IFRS 7 „Finanzinstrumente – Angaben“ und des IFRS 9 „Finanzinstrumente“ in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen sollen Unternehmen helfen, die finanziellen Auswirkungen naturabhängiger Stromverträge, die häufig als Strombezugsverträge strukturiert sind, in ihren Abschlüssen besser zu berücksichtigen.

Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2026 beginnen. Entsprechend haben wir neue EU-IFRS 2026 für Sie bereitgestellt.

EU übernimmt Änderungen an IFRS 7 und IFRS 9

Am 27.05.2025 hat die EU-Kommission mit Verordnung (EU) 2025/1047 Änderungen des IFRS 7 „Finanzinstrumente – Angaben“ und des IFRS 9 „Finanzinstrumente“ in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen betreffen die Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten hinsichtlich ESG-Kriterien.

Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.01.2026 beginnen. Entsprechend haben wir neue EU-IFRS 2026 für Sie bereitgestellt.

EU übernimmt Änderungen an IAS 7 und IFRS 7

Am 15.05.2024 hat die EU-Kommission mit Verordnung (EU) 2024/1317 Änderungen des IAS 7 ″Kapitalflussrechnungen“ und des IFRS 7 „Finanzinstrumente: Angaben“ in europäisches Recht übernommen. Die neuen Angabepflichten sollen es Abschlussadressaten ermöglichen, die Auswirkungen von Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen auf die Verbindlichkeiten, die Zahlungsströme und das Liquiditätsrisiko besser einzuschätzen.

Die Änderungen des IAS 7 und des IFRS 7 sind anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01.01.2024 beginnen. Entsprechend haben wir unsere EU-IFRS 2024 für Sie aktualisiert.

EU übernimmt Reform von Referenzzinssätzen

Am 15.01.2020 hat die EU-Kommission mit der Verordnung (EU) Nr. 2020/34 die Verlautbarung des IASB zur Reform der Referenzzinssätze übernommen. Die neuen Regelungen sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01.01.2020 beginnen.

Die Reform fußt auf dem 2014 veröffentlichen Bericht Reforming Major Interest Rate Benchmarks des europäischen Finanzmarktstabilitätsrates, der Empfehlungen dazu enthielt die auf den Interbankenmärkten basierenden Benchmarks und sonstigen potenziellen Referenzzinssätze robuster zu machen und alternative, nahezu risikofreie Referenzsätze zu entwickeln. Basierend auf diesen Empfehlungen änderte das IASB die Vorgaben und Angabepflichten für Sicherungsgeschäfte in IAS 39, IFRS 7 und IFRS 9.

Entsprechend haben wir sowohl unsere EU-IFRS 2020 für Sie angepasst, als auch den Taschenbuchband „EU-IFRS: Finanzinstrumente“ für Sie aktualisiert. Zusätzlich zu den aktualisierten IFRS enthält der Taschenbuchband auch eine knappe Synopse zu den Änderungen, die Ihnen dabei helfen soll, die 2020 erstmalig anzuwendenden Textänderungen nachzuvollziehen und umzusetzen.